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Montag, 3. August 2009

Der Knopf am Ärmel


Die Knöpfe an den Ärmeln eines Jacketts sind ein Detail, welches häufig übersehen wird.

Die Knöpfe haben, der Sage nach, ihren Ursprung in der preußischen Militärgeschichte. So heißt es, daß Friedrich der Große beobachtet haben soll, wie eines seiner Wachposten im Winter seine Nase mit dem Ärmel seiner Uniform abgewischt hat. Um dies nun zu unterbinden hat der Alte Fritz Knöpfe an den Ärmel der Uniformen nähen lassen.

Wenn Mann einen Maßanzug oder einen Maßkonfektionsanzug besitzen, kann Mann auch die Ärmel aufknöpfen. Dabei liegen die Knöpfe entweder "hintereinander" oder leicht "übereinander." Bei der zweiten Variante lassen sich die Knöpfe immer ein wenig schwieriger knöpfen. Britische Schneider verwenden gerne vier und italienischen Schneider gerne drei Knöpfe. Achten sie ebenfalls darauf, daß die Knopfe aus Horn oder Perlmutt besteht und nicht aus Plastik.

Wenn man seine Ärmelknopfe knöpfen kann, sollte man den untersten Knopf offen lassen. Dann weiß jeder: " Der Mann hat einen Maßanzug." Leider kommt es mitlerweile häufiger vor, daß man bei Anzügen von der Stange auch den unteren ,und nur den untern, Ärmelknopf knöpfen kann.

Daher wollen wir einen neuen Trend start. Knöpfen wir doch einfach die BEIDEN unteren Knöpfe auf. Die Industrie braucht sicherlich ein paar Jahre, ehe sie an diesen Trend dann auch anknöpft.

Euer BUSINESSworkwear Team

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Mittwoch, 29. Juli 2009

Anzug und Reinigung


Nachdem wir in einem der letzten Beiträge darüber berichtet hatten, das ein Anzug nur im zwingenden Notfall in die Reinigung soll, hier die Rules für die Freude danach.

Wenn Sie Ihren Anzug abholen sollten sie folgendes beachten:

Nehmen Sie den Anzug unbedingt sofort aus der Plastikfolie. Nur so können die chemischen Reste und die übrige Hitze "verdampfen". Hängen sie ihre Businesskleidung unbedingt auf einen breiten, dafür vorgesehenen, Bügel. den schmalen metallischen Bügel, denn sonst "verhängt" sich die Schulter.

Lassen Sie vor allem auch den Anzug am Abend nach der Reinigung aushängen, damit die verbleibenden chemischen Dämpfe entweichen können.

Mit besten Grüßen,

Ihr BUSINESSworkwear Team

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Donnerstag, 11. Juni 2009

Neu im Business?

Wir geben hier allerlei Tipps. Doch viele dieser Tipps sind für Männer, die schon mitten im Geschäftsleben stehen.

Doch was mache ich, wenn ich erst am Anfang stehe? Wie wir schon früher erwähnt haben, legen Sie bitte Ihren alten schwarzen Anzug beiseite. Wenn Sie jetzt nicht wissen mit welcher Farbe Sie beginnen sollen. Hier ist ein Tipp für Sie:

Beginnen Sie Ihre Garderobe mit einem dunkelblauen Anzug. Der ist bei den Businessfarben der vielseitigste und wirkt am seriösesten. Außerdem kann man die meisten Hemdenfarben zum dunkelblauen Anzug kombinieren. Unproblematisch sind auf jeden Fall die Standardfarben hellblau, weiß und rose.

Wenn Sie Ihre Garderobe dann weiter ausbauen, kann der dunkelblaue Anzug immer noch hilfreich sein. Wenn Sie nicht wissen sollten, welche Farbe am angebrachtesten wäre, können Sie mit dunkelblau nie besonders falsch liegen.

munteres Zusammenstellen

Ihr BUSINESSworkwear Team

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Mittwoch, 13. Mai 2009

Outfit gestalten.

Wir hatten viele Anfragen, wie Mann mit wenig Geld seinen grauen Anzug und seine einfachen Hemden "aufmotzen" kann. Hier ein paar Tipps:

1. Kaufen Sie unifarbige Krawatten. Nehmen Sie Farben wie hellrot, orange, hellblau.
2. Binden Sie die Kawatte ein wenig kürzer. Etwa ein Handbreit über der Gürtelschnalle. Sehr ungewöhnlich, aber diese Saison modern.
3. Kaufen sie ebenfalls farbige Einstecktücher in hellrot, dunkelrot, weiß mit Puntken oder Peasley. Egal was, hauptsache bunt und auffällig.
4. Stecken Sie statt nur eines Tuches, zwei Einstecktücher in die Brusttasche Ihres Anzuges. Am besten zwei Farben, die sich komplementieren.

Und so haben Sie, mit wenig Aufwand und einem kleinen Budget ermöglicht, aus einem "langweiligen" Erscheinungsbild einen Paradiesvogel zu erschaffen.

In diesem Sinne
fröhliche Experimente mit Ihrem Erscheinungsbild

Ihr BUSINESSworkwear Team

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Samstag, 29. November 2008

Der Sommer ist vorbei...

und was mache ich jetzt mit meinem Sommeranzügen? Früher, in längst vergangenen Zeiten, wurde die Kleidung immer eingemottet. Der Nachteil dieser Prozedur lag allerdings im unangenehmen Gestank des Mottenpulvers.

Der moderne Mann von heute bringt seinen Saisonanzug in die Reinigung. Nicht vergessen immer Jackett und Hose gemeinsam! Der frisch gereinigte Anzug wird dann in einen Kleidersack verstaut und in den Schrank gehängt. Wir empfehlen dafür die weißen Kleidersäcke von IKEA. Diese sind aus leicht porösem Plastik: der Anzug kann "atmen" aber er staubt nicht ein. Außerdem sollten Sie beachten, daß Bügel mit breiten Schultern gewählt werden, da sich sonst die Schultern vom Jackett "verhängen".

Bei Beginn der neuen Saison nehmen Sie ihren Anzug mit ins Badezimmer und dampfen ihn beim duschen auf. In der freien Luft aushängen lassen und voila fertig ist das gute Stück. Mehr dazu finden Sie unter "Anzugpflege at Home" im Label "Anzug".

Gepflegte Grüße aus Berlin

Ihr BUSINESSworkwear Team

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Sonntag, 26. Oktober 2008

Anzug und Schuhe - eine schwere Kombination

Uns erreichten mehrere Anfragen zu diesem Thema, Herr A. aus Düsseldorf fragt nach:

"Mich beschäftigt seit einiger Zeit das Thema. Dunkelblauer Anzug und schwarze Schuhe. Aus meiner Sicht sieht das unmöglich aus. Da passen doch dunkelbraune, bordeauxfarbene oder auch cognacfarbene Schuhe viel besser. Mit entsprechend passendem Gürtel selbstverständlich."

Wie mit Hemd und Krawattenkombinationen ist es wichtig, wo und vor allem wie Sie auftreten möchten. Wir werden unsere Kombinationen in konservativ und modern einteilen.


Graue Hose: schwarze Schuhe - konservativ
dunkelbraune Schuhe - modern
Cordovan - modern

Dunkelblaue Hose: dunkelbrauene Schuhe - konservativ
Cordovan - konservativ
schwarze Schuhe - modern

hellen Hosen: unterschiedliche Brauntöne - konservativ

Schwarze Hose: schwarze Schuhe

Cordovan ist eigenlich ein Pferdeleder welches, wenn richtig gegerbt, ein wunderschönes rot-braunes Leder ergibt. Wahlweise wird es auch Oxblood genannt. Da dieses Leder sehr teuer ist, können auch dunkle bordeauxrote Schuhe getragen werden.

Sollten Sie es mit Nicht-Kontinental-Europäern zu tun haben, dann müssen Sie sich folgende Regel einprägen:
"No brown after 6" was bedeutet: "Keine braunen Schuhe nach 18:00 Uhr." Braun gilt in England ohnehin als Farbe der Landbevölkerung. Wenn man also weiß, daß man auch nach 18:00 Uhr das braune Paar Schuhe anhat, dann sollte man gleich das schwarze Paar oder Oxblood anziehen.

Von hellen oder gar weißen Schuhe ist prinzipiell abzuraten; außer Sie sind Yachtbesitzer oder Dandy oder auch Beides.

In diesem Sinne, passende Grüße aus Berlin,

Ihr BUSINESSworkwear Team

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Freitag, 3. Oktober 2008

Der offene Knopf

Uns wird oft die Frage gestellt:
"Warum ist eigentlich bei der Weste und beim Jackett der unterste Knopf offen?"

Nun die Legende besagt, daß König Edward der VII, Sohn von Victoria
(1841 -1910; König von 1901 - 1910)
nicht mehr in seinen Anzug passte, weil er ein paar Pfunde zugelegt hatte und deshalb den untersten Knopf seiner Weste nicht mehr zubekam. Die charmantere Version erzahlt, daß er einfach vergessen hatte den Knopf zu schliessen.

Seine Untertanen, die an dem Abend geladen waren, hielten dies für ein neues 'Fashion-Statement' und folgten seinem Vorbild. Diese Annahme mußten Sie treffen, da keiner von ihnen an der Stilsicherheit des Königs zweifeln wollte.

Seit diesem Tage an trägt man den unteren Knopf einer Weste oder eines Jacketts geöffnet. Dies geht bei manchen Modelables so weit, daß diese den untersten Knopf so dicht und fest an das Tuch binden, daß eine Knöpfung dieses Knopfes schier unmöglich ist.


Mit passenden Grüßen aus Berlin,

Ihr BUSINESSworkwear Team

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Dienstag, 23. September 2008

Grundausstattung für den geschäftlichen Alltag

Für die Vielzahl der Männer unter uns die keinen Ansatzpunkt finden wie die Garderobe ausgestattet sein soll gehen wir die Sache mal mathematisch an.

Als Beispiel nehmen wir einen fleißigen Manager mit einer entspannte 6 Tage Woche. Also alles außer Sonntag.

Das Jahr hat 365 Tage. Mal mehr, mal weniger. Ziehen wir davon alle Sonntage ab sind es noch 304 Tage. Davon nehmen wir einfach die Quadratwurzel. Dann bekommen wir die Zahl 17,44. Diese runden wir auf das nächste Integral auf. Also 18. Damit haben wir die Anzahl der Hemden, die unser fleißiger Manager mindestens benötigt.

Weiß und hellblaue Hemden sind nie falsch. Auch leicht karierte oder gestreifte Hemden darf Mann mit ins Repertoire nehmen. Pink sollte je nach Arbeitsumfeld und persönlichem Gefallen gewählt werden.

Schauen wir uns das mal ein wenig genauer an. Unser Manager hat jetzt die Möglichkeit eine Woche lange unterschiedliche Hemden zu tragen während die Hemden von der vorigen Woche in der Reinigung oder bei der Wäsche sind.

Wie viele Anzüge benötigt dieser Herr nun? Dazu teilen wie die Anzahl der Hemden einfach durch 3. Er benötigt also 6 Anzüge. Dabei sollten die Farben schwarz, dunkelblau, dunkelgrau (anthrazit) auf jeden Fall dabei sein. Diese Farben kann Mann dann auch wahlweise mit Nadelstreifen auflockern.

Wenn man dazu ein breites Basissortiment von 10 Krawatten besitzt, hat Mann eine schier unendliche Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten. Und seien wir doch mal ehrlich. Bei den 10 Krawatten bleibt es ja doch nicht.

Passende Grüße aus Berlin,

Ihr BUSINESSworkwear Team

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Dienstag, 9. September 2008

Maßanzug ist zu teuer?

Ihnen fehlt das Geld für einen Maßanzug? Dann bauen Sie sich doch Einen.
Dazu passend die folgenden Tipps.

Gehen Sie zu einem der unzähligen Bekleidungsgeschäfte und kaufen Sie sich dort einen guten Anzug der gerade im Angebot ist. 99 € werden sie allerdings schon ausgeben müssen, den das gute Stück sollte frei von Polyester-Beimischungen sein. 100% Schurwolle sind der Standard. Ansonsten werden sie sehr schnell ins Schwitzen geraten.

Gehen Sie nun mit diesem Anzug zu dem Änderungsschneider Ihres Vertrauens. Um allerdings kein böses Erwachen zu erleben sollten sie folgendes beachten:

Kaufen Sie, wenn Sie sich zwischen zwei Größen befinden, immer die größere Konfektion. Das Gleiche gilt für Hosenbein und Ärmel, immer lieber zu lang als zu kurz. Denn ein industriell gefertigter Anzug ist bis auf das Letzte optimiert. Kein Stück Stoff wird zuviel vernäht, so hat er nur eine sehr kleine Pfalz. Das bedeutet man kann nichts mehr auslassen. Bei einer Nummer größer kann man allerdings immer noch etwas abnähen.

Mit der Änderungsarbeit geht allerdings auch die Gewährleistungsgarantie verloren. Also Vorsicht! Allerdings haben Sie mit einem Investment von 150-170 € einen recht passablen Anzug.

Sollte Ihnen das alles zuviel sein, kommen Sie einfach zu uns.

In diesem Sinne
passende Grüße aus Berlin

Ihr BUSINESSworkwear Team



Das bedeutet, daß Sie mit 150-170 € einen recht passablen Anzug haben.

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Montag, 28. Juli 2008

Wie lang sollten eigentlich die Ärmel...

eines Jacketts sein? Diese Frage lässt sich nicht beantworten, solange nicht die Länge der Hemdärmel geklärt ist. Der Ärmel des Hemdes müssen gerade am Anfang des Daumenknochens aufsitzen. Beim Anziehen des Sakkos sollten jetzt von der Hemdmanschette 2-3 cm zu sehen sein.
Machen Sie aber in diesem Fall nicht den "Arme nach vorne" oder " Arme nach oben" Test um zu schauen ob, die Manschette des Hemdes hervorlupft, denn Sie werden mit Ihrem Anzug im Alltag kaum Basketball spielen. Einen anderer Grund für diese Körperverrenkungen fallen uns da spontan nicht ein.
Meistens ist es leider so, daß entweder das Hemd zu kurz oder das Jackett zu lang ist. In diesem Fall empfiehlt es sich die Ärmel vom Jackett zu kürzen.
Es besteht allerdings auch die Möglichkeit sich Maßbekleidung anzueignen. Diese erlaubt den perfekten Auftritt.

Perfekte Gtüße aus der Hauptstadt

Ihr BUSINESSworkwear Team

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Freitag, 4. Juli 2008

Business-Knigge Teil 2

Nachdem wir klar gestellt haben wie wichtig der erste Eindruck ist, kommen wir jetzt zur Farbenkunde. Aber erst klären wir die Frage warum es ein Anzug sein muß?
Die Antwort ist einfach: Ein Anzug, bzw. klassische Kleidung signalisiert Vertrauen, Seriosität und Kompetenz.

Und was ist erlaubt?
Im Businessalltag haben sich die Farben Grau, Blau, Braun und mittlerweile auch Schwarz etabliert.

Grau:
Dunkelgrau ist wenig autoritär. Der Träger hält sich mehr im Hintergrund. Diese Farbe signalisiert: " Ich nehme mich zurück." Daher empfiehlt es sich dunkelgrau für Erstkontakte oder bei Vorstellungsgesprächen zu tragen.

Blau:
Dunkelblau wird gerne in der Finanzwelt getragen. Blau signalisiert Vertrauen und Kompetenz. Allerdings ist blau auch ein wenig langweilig.

Braun:
Als erstes sei gesagt, daß braun in Deutschland eine Businessfarbe ist. Wenn man allerdings auf der europäischen Insel (England) oder generell mit Briten arbeitet, sollte man auf die braune Farbe verzichten. Braun strahlt Sicherheit aus und wie das blaues Outfit, schafft es Vertrauen. Daher sind diese beiden Farben ideal für Zweitkontakte.

Schwarz:
Schwarz ist eigentlich eine Anlassfarbe. Dies bedeutet, schwarz ist für Hochzeiten, Beerdigungen, Taufen und andere Anlässe gedacht. Allerdings hat sich diese Farbe über die Werber- und Graphikerszene, meist in Kombination mit Jeans, langsam in den Businessalltag hinein geschlichen. Schwarz ist eine autoritäre Farbe und ist daher geeignet für Menschen in Führungspositionen oder bei Präsentationen.

Sollte man mehrmals bei einem Kunden vorstellig werden empfiehlt es sich immer aufzuschreiben was man angezogen hat , damit man bei einem Kunden nicht zweimal das selbe trägt.

Was bei den Hemden zu betrachten ist kommt dann in Teil 3

In diesem Sinne,

Ihr BusinessWorkWear Team

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Mittwoch, 4. Juni 2008

Sind eigentlich Zweireiher

aus der Mode? So einige Menschen haben noch ein Exemplar in ihrem Schrank und wollen gerne wissen, ob sie diesen noch einmal ans Tageslicht führen dürfen. Doch Zweireiher sind anders geschnitten als die heutigen modernen einreihigen Anzüge. Man müßte also die Schulter, die Länge und die Taille ändern damit man sich wieder in die Außenwelt wagen kann.

Also kurz: Nein, ein zweireihigen Anzug trägt man heutzutage nicht mehr.

Nun ja. Jetzt werden manche sagen: " Aber ich habe doch neulich erst in einer Modenschau jemanden mit einem zweireihigen Anzug gesehen." Nun, das sind lediglich die Auswüchse mancher Designer. Aber der zweireihige Anzug kommt in den nächsten Dekaden in der Einen oder Anderen Form bestimmt wieder in Mode.

Es gibt ja noch die Möglichkeit den Einreiher mit unterschiedlichen Knopfanzahlen unterschiedlich zu gestalten.

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Donnerstag, 24. April 2008

Braune Schuhe zu ...

blauen Anzügen. Die Weisheit unsere Väter sagte uns, dass braune Schuhe nur zu Sportjackets und grauen Flannels passen. Trug man braun mit einem Navy-Blazer galt man als neureich. Doch dann kamen die Italiener mit ihren immer modischen Schuhen und fragten:"Was seit ihr eigentlich alle so steif?"

Seitdem sind dunkelbraune Schuhe die beste Kombinationsmöglichkeit mit blauen und anthrazit-farbenden Anzügen. Selbst braun mit braun ist gern gesehen. Lediglich bei ganz schwarzen Anzügen sollte man auf jeden Fall bei schwarzen Schuhen bleiben.

Hellbraune Schuhe hingegen sind ein wenig schwierig, wenn man nicht gerade einer der vielen Rentner in Florida ist. Sollte diese Verwechslung altersbedingt nicht möglich sein, so wird man mit dieser Kombination auch schon mal schnell als Verkäufer oder Vertriebler abgestempelt. Hellbraune Schuhe würden bei besonders dunklen Anzügen einen zu großen Kontrast bilden. Daher hellbraune Schuhe nur zu pastelligen Erdfarben.

in diesem Sinne,

Ihr BusinessWorkWear Team

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Montag, 14. April 2008

Streifen, Streifen und .....Streifen?

Die heutige Mode ist gänzlich durch Streifen bestimmt. Das ist ja eigentlich ganz schön, denn wir kommen endlich von den langweiligen monotonen Farben weg. Und sind wir mal ehrlich: gepunktet geht eigentlich gar nicht. Doch wo ziehen wir die Grenze. Kann man sowohl den Anzug, das Hemd und auch die Krawatte gestreift tragen. Viele werden behaupten, dies wäre zu viel des Guten und man sollte sich doch zwei Elemente beschränken. Also nur Anzug und Krawatte.

Wir sagen lieber: Experimentieren. Der Erfolg des guten Aussehens liegt in diesem Fall im Kontrast. Versuchen Sie einen Anzug mit dicken Kreidestreifen, ein Hemd mit ganz feinen Haarsteifen und eine mit unterschiedlichen Farben diagonal gestreifte Krawatte. Einfach mal ausprobieren.

Seien Sie allerdings gewarnt: hierzu ein gestreiftes Einstecktuch wäre wirklich zu viel.

Ihr BusinessWorkWear Team

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Samstag, 8. März 2008

Vier-Knopf-Anzüge...

sind ein wenig aus der Mode geraten, werden allerdings nach wie vor gerne getragen. Vor allem große Menschen bevorzugen den einreihigen Vierknopf. Dies hat den subjektiven Grund, da sich Herren ab einer gewissen Körpergrosse einbilden, ein Zwei- oder Dreiknopf Sakko sei zu tief ausgeschnitten. Als konservativer Anzug widerspricht er aber einer gewissen dynamischen Ausstrahlung, wodurch der Anspruch auf Sportlichkeit entfällt.

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Sonntag, 9. Dezember 2007

Super...

oder doch nicht? Super ist keine Geschmacksbezeichnung des Dessins, sondern eine Angabe über die Feinheit des Stoffes.
Es beschreibt auf wie viele Meter ein Gramm Garn gezogen wurde. Somit entspricht ein Gramm Faden bei einem Super100 Stoff einer Länge von 100 Meter, bei einem Super 150 sind es entsprechend 150 Meter. Stoffe der höheren Qualität, ab Super 120, wirken glänzender und feiner. In einer Welt voller DIN und anderer Normen ist die Bezeichnung "Super" einer der wenigen Dinge die keiner Norm unterliegen. So kann es passieren, daß Ihnen ein gröberer Stoff als Super 120 und der feinere als Super 100 verkauft wird. Auch sind Beimischungen in Form von Polyester oder Nylon nicht unüblich um dem Stoff einen hochwertigeren Glanz zu verpassen. Was macht man nun? Es kommt in diesem Fall bei wirklich guten Stoffen auf die Marke an. Im mittleren Segment Trevira und Reda und im oberen Segment beherrschen Scabal und Zegna den Markt. Denn ein guter Anzugstoff hat auch seinen Preis. Es gibt keine wirklichen Super 140/150 Anzüge für 300€.


In diesem Sinne einen gesegneten 2. Advent
Ihr Team von BUSINESSworkwear

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Donnerstag, 25. Oktober 2007

Geknöpft....

oder nicht geknöpft? Es bestehen immer wieder Verwirrungen welcher Knopf offen bleibt und welcher nicht. Bei einem zweireihigen Jackett sind immer alle Knöpfe geschlossen. Bei einem einreiher Vierknopf wahlweise die beiden in der Mitte oder die oberen drei. Drei-Knopf: entweder nur der mittlere oder die oberen beiden. Bei einem Zweiknopf wahlweise oben oder unten, wobei oben zu empfehlen wäre. Die Frage stellt sich bei einem Einknopf nicht, da beim Stehen das Jackett immer geschlossen ist. Ausnahmen gibt es nur wenn man leger mit der Jens unterwegs ist oder eine Weste darunter trägt. Die Weste bleibt allerdings immer geschlossen und der unterste Knopf offen.
Beim hinsetzten wird das Jackett geöffnet, auch wenn man hinten einen Schlitz, bzw. einen Doppelschlitz hat.
Sollte Mann durchknöpfbare Ärmel am Jackett haben, so sollte man den untersten Knopf aufknöpfen um allen zu zeigen:" Ja, ich bin im Besitz eines sehr guten Anzuges."

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Dienstag, 16. Oktober 2007

Anzug reinigen

Ein dreckiger Anzug ist wie ein Rolls Royce mit Beulen. Vom weiten sieht er gut aus, doch kommt man näher wird man schnell enttäuscht. Als Träger von Anzügen ist man einer gewissen Etikette verpflichtet. Diese beinhaltet vor allem Sauberkeit. Bei allzu starker Verschmutzung empfiehlt sich immer die Reinigung. Doch sollte man beachten, dass immer und wirklich immer Beides, Hose und Jackett, zusammen gereinigt werden. Auch wenn der umgestoßene Kaffee lediglich die Hose erwischt hat, muss man beides bei seiner Reinigung einreichen, denn sonst entstehen unterschiedliche Farbnuancen. Der Anzug wirkt dann uneinheitlich, irritiert das Auge des Betrachters und taugt dann nur noch als Ersatzteillager für die übrige Garderobe.

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Sonntag, 30. September 2007

Anzugpflege at Home

Ein guter Anzug bedarf auch guter Pflege. Nach einem langen Tag hängen Sie ihn locker auf einen Bügel. Der Sitzfalten entledigt man sich beim Duschen. Greifen Sie zu einem möglichst breiten Kleiderbügel und nehmen Sie Ihren Tagesanzug mit ins Bad. Der Wasserdampf der beim duschen entsteht dringt in den Stoff und zieht die Falten raus. Staub und Fusseln entfernen Sie lieber mit der Kleiderbürste als in der Reinigung, das schont den Stoff und das Portemonnaie.
Danach einfach auslüften lassen. FERTIG!

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